Widerstandsfähigkeit

Resilienz oder Widerstandsfähigkeit

Resilienz macht uns stark

Traumatische Erlebnisse bringen viele Menschen buchstäblich um den Verstand. Andere dagegen erleben Dinge, an denen die meisten zerbrechen würden. Trotzdem gehen sie erfolgreich und aufrecht durch ihr Leben. Resilienz ist der Begriff für dieses Phänomen. Die Widerstandsfähigkeit entwickelt sich in kritischen Lebenssituationen und bewahrt so vor psychischen Erkrankungen. Resilienz bewährt sich auch im Alltag. Kleine Schicksalsschläge und größere Herausforderungen des Lebens werfen resiliente Menschen nicht aus der Bahn. Sie betrachten Probleme als Chance, um sich weiter zu entwickeln und über sich hinaus zu wachsen. Personen mit Resilienz haben eine gute Widerstandskraft, die ihnen hilft, alles leichter durchzustehen. Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche erklärte Resilienz schon im 19. Jahrhundert, ohne den Begriff an sich zu kennen. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker". Aus der Resilienz entsteht mehr Selbstbewusstsein, Gesundheit, eine realistische Selbsteinschätzung, ein höheres Selbstwertgefühl und die Fähigkeit, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

 Was macht Resilienz aus?

 Alleine mithilfe deiner Psyche meisterst du die schwierigen Situationen im Leben leichter. Resilienz oder die psychische Widerstandsfähigkeit können wir in uns wecken. Bei vielen entsteht sie automatisch in Krisensituationen. Andere trainieren sie erfolgreich. Resiliente Menschen fühlen sich nicht als Opfer und lassen sich nicht fallen. Sie akzeptieren ihre Situation und stärken sich von innen heraus dagegen. Resilienz bedeutet auch, dass du weißt, was in dir steckt und es nutzt.

Warum brauchen wir Resilienz?

Es gibt viele Situationen im Leben, die uns buchstäblich umhauen. Resilienz hilft dir dabei, mit Krisen einfacher umzugehen. Nicht liegen bleiben, sondern aufstehen und weitermachen, ist das Motto. Die Widerstandsfähigkeit schützt unseren Körper und Geist davor, zu erkranken. Denn viele vermeintlich körperliche Erkrankungen sind psychosomatisch begründet. Resilienz ist wie ein Antibiotikum, dass dich widerstandsfähiger gegen Schicksalsschläge macht. Sie hilft uns, aus diesen Situationen etwas Positives zu ziehen und über uns hinauszuwachsen.

Wie lässt sich die Resilienz fördern?

Jeder kann seine Resilienz trainieren und fördern. Du schaffst dafür die Voraussetzung, indem du zunächst deine Lebenssituation akzeptierst. Du brauchst ein Umfeld, das dir Halt gibt, wie Familie, Partner, Freunde oder andere. Nutze deine Fähigkeiten und setze sie gezielt ein. Führe dir dabei stets deinen eigenen Wert vor Augen. Suche nach Lösungen, um deine Situation zu verbessern, statt darin zu erstarren. Analysiere dich und deine Gefühle selbst oder lass dir dabei von anderen helfen.

Resilienz: Was macht Menschen stark?

Gerade Eltern können ihren Kindern helfen, Resilienz auszuprägen. Dazu bedarf es einer Beziehung auf Augenhöhe. Sorgen und Ängste haben alle. Wer Zuhörer hat, die ihn ernst nehmen und mit ihm reden, entwickelt ein stärkeres Selbstbewusstsein. Das ist eine Voraussetzung für Resilienz und gilt ebenso für Erwachsene. Du kannst viel dazu beitragen, deine Widerstandsfähigkeit auszubauen. Meditationen, Yoga oder ein Achtsamkeitstraining unterstützen dich dabei, dich selbst zu entdecken und anzunehmen. Hadere nicht mit deinem Schicksal, sondern akzeptiere es, steh auf und schau nach vorne – das ist dann Resilienz.

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Manche Dinge können wir einfach nicht ändern. Sie gefallen uns vielleicht nicht, aber sie sind eben, wie sie sind. Akzeptanz ist notwendig, um mit diesen Umständen einfacher klar zu kommen. Wenn du eine Situation als gegeben akzeptierst, hilft dir das, dich weniger zu ärgern. Du stresst dich nicht mehr so und kannst deine frei gewordene Energie du Zeit zur Verbesserung der Situation aufwenden. Denn Akzeptanz bedeutet nicht, dass du alles lethargisch über dich ergehen lässt. Akzeptieren einer Situation als gegeben, heißt nicht, dass sie unabänderlich ist. Im Gegenteil. Die Akzeptanz setzt bei dir die Kraft zur Änderung der Situation frei. Du hast die Situation reflektiert und erkannt, was dir ohne Akzeptanz fehlen würde. Ändere dein Leben leichter, indem du dich und Situation akzeptierst.
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