Glück

Glücklichsein

Was ist Glück?

Glück definieren wir als eine Erfahrung der Freude, Zufriedenheit und des Wohlbefindens, kombiniert mit dem Gefühl, dass das eigene Leben gut, bedeutsam und lohnenswert ist. Tagtägliche Freuden und ein Sinn im Leben (durch Motivation im Job zum Beispiel) sehen wir als zwei Schlüsselfaktoren in der Definition von Glück. Glück definiert sich dadurch, dass wir mit regelmäßiger Übung lebenslange Gewohnheiten schaffen können, die letztendlich zu einem zufriedeneren, erfüllteren und fröhlicheren Leben führen!
Glück ist nicht gleich Glück. Manche Glücksempfindungen sind eher oberflächlich und situativ, sie lösen sich auf, wenn die entsprechende Situation vorbei ist. Andere hingegen sind tief gehender und langfristig. Diese Form von Glück wird als Zufriedenheit, Gelassenheit, Frieden oder innere Ruhe bezeichnet. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg im Leben und damit auch seinen eigenen Weg zum Glück.

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Wie wirkt Glück im Körper?

Glück wirkt durch die sogenannten Glückshormone und Neurotransmitter auf unseren Körper. Sie beeinflussen die Laune und Wohlbefinden aller Menschen. Hormone und Neurotransmitter sind Moleküle, die als chemischer Nachrichtendienst fungieren. Sie wirken im Körper und sind für die Glücksgefühle zuständig. Serotonin, Dompamin und Oxytocin sind drei von vielen Moleküle, die auf das Glück in unserem Körper wirken. Damit wir uns glücklich fühlen, müssen sie wie Zahnräder ineinander greifen.

Wohin führt dich das Glück?

Glück führt dich auf eine Reise. Denn um glücklich zu werden, musst du dich auf den Weg machen. Es wird der beste Weg sein, auf den du dich jemals aufgemacht hast. Um langfristig glücklich zu werden, wird dich das Glück zu kleinen Veränderungen im alltäglichen Leben führen. Dabei sind Altruismus, Dankbarkeit und enge Beziehungen wichtige Faktoren. Wenn du dich auf das Glück einlässt, führt es dich zu einer Reise zu einem zufriedeneren Ich.

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Warum ist Glück keine Glückssache?

Glück kommt nicht von alleine, wir müssen aktiv daran arbeiten. Und das ist gut so, denn wenn Glück keine Glückssache ist, bedeutet das: Es liegt in unserer Hand, glücklich zu sein. Wir können an unserem Glück arbeiten, indem wir unser Leben mit Engagement, Bedeutung und Sinn anreichern. Mit regelmäßiger Übung können wir lebenslange Gewohnheiten schaffen, die letztendlich zu einem zufriedeneren, erfüllteren und fröhlicheren Leben führen!

Macht Glück gesund?

Einige Studien haben eine Verbindung zwischen glücklich zu sein und gesünder sein nahegelegt. Glück wird von Menschen eher als emotionaler Zustand wahrgenommen, den sie regelmäßiger fühlen, wenn beispielsweise ihre Nahrungsaufnahme ausgewogen ist und sie genug Schlaf und Bewegung bekommen. Glücklich zu sein ist natürlich auch mit einer Verbesserung der psychischen Gesundheit verbunden. Obwohl es durchaus möglich ist, dass sich jemand mit Angstzuständen von Zeit zu Zeit glücklich fühlt, sind häufigere Glücksgefühle mit einem besseren psychischen Wohlbefinden verbunden.

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Kann Glück Selbstvertrauen geben?

Oder macht Selbstvertrauen glücklicher? Menschen, die zufriedener sind, neigen dazu auch mehr Selbstvertrauen zu haben. Es gibt jedoch keine wirklich guten wissenschaftlichen Daten, die besagen, dass mehr Glücksempfinden eben auch ein mehr an Selbstvertrauen zur Folge haben wird. Menschen, die in Umfragen ein hohes Maß an Selbstvertrauen angeben, geben jedoch auch an, dass sie sich glücklicher fühlen. Die beiden Zustände scheinen also aufgrund der positiven Gefühle, die sie hervorrufen, in irgendeiner Weise miteinander verbunden zu sein.

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Welches Glück hat Bestand?

Diese Antwort beginnt ernüchternd, denn die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Wer sich also nach tiefem inneren Frieden und Glück sehnt, ist gut beraten mit dieser Tatsache seinen Frieden zu schließen und Mechanismen zu entwickeln mit den ständigen Veränderungen in der Welt und in unserem Leben offen und flexibel umzugehen. Wer sich gegen unausweichliche Veränderungen sträubt und an Vergangenes klammert verliert das Glück aus den Augen und schafft für sich und Andere Leiden. Unterstützende Grundpfeiler für inneren Frieden, der auch nicht durch Veränderungen zu erschüttern ist sind enge Freundschaften, gelebter Altruismus und ein persönlicher Sinn im Leben.

Warum macht Glück allein nicht glücklich?

Tatsächlich ist ein Mensch der Glück empfindet glücklich. Also streng genommen macht dieser Satz wenig Sinn. Wobei es wohl geht ist die Frage, dass es noch ein tieferes Gefühl von Zufriedenheit, Ruhe, Frieden, oder eben "Glück" gibt, das sich nicht durch die üblichen in der Werbung gepriesenen Konsummechanismen erzeugen lässt. Ein neues Auto oder eine Beförderung mögen kurzfristig glücklich machen, aber wir sehen in manchen Menschen, die nichts von alledem haben, ein Glück durchscheinen, das darüber hinaus geht. Der Weg zu diesem Glück ist für jeden Menschen ein anderer und führt oft durch großes Unglück hin zur Erkenntnis des eigenen Sinns im Leben.

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Wie entsteht Glück im Gehirn?

Aus biochemischer Sicht ist Glück ein Gehirnzustand, bei dem Neurotransmitter in der Großhirnrinde ausgelöst werden. Es ist theoretisch möglich, die biochemischen Reaktionen im Gehirn zu beobachten, die zu einem glücklichen Gefühl führen, aber das ist nicht einfach umsetzbar. Dies nicht das einzige Problem bei quantitativen wissenschaftlichen Messungen des Glücks. Dies liegt daran, dass Menschen auf sehr individuelle Weise auf die gleichen Reize reagieren können. Eine Person mit einer messbaren Menge Endorphinen in ihrem Gehirn, kann sagen, dass sie sich mehr oder weniger glücklich fühlt, als eine andere Person mit genau der gleichen biochemischen Exposition. Mit anderen Worten, wie glücklich wir sind, hängt von der Meinung der Menschen über sich selbst ab. Wie auch zur Messung anderer emotionaler Zustände verwenden Wissenschaftler daher Interviews, Fragebögen und Beobachtung, um das Glücksniveau der Menschen zu bewerten. Diese sind anfällig für potenzielle Fehler und Ausreißerreaktionen, sodass Wissenschaftler häufig sehr einfache Fragen und große Stichprobengruppen verwenden, um solche Abweichungen auszugleichen.

Glück ist Medizin! Sobald user Körper Glückshormone, die sogenannten Endorphine, ausschüttet setzt sich ein heilsamer Prozess in Gang. Die Endorphine wirken in unerem ganzen Körper. Ein beruhigender Effekt, der auch unser Immunsystem stärkt, nimmt seinen Lauf. Zudem lindern diese Hormone Schmerzen, verbessern den Schlaf, verstärken unsere Resilienz und wirkt sich zudem positiv auf das Sexualleben aus. Wenn wir glücklich sind, dann tun wir auch anderen etwas Gutes und umgekehrt macht Altruismus einen selbst glücklich, denn happiness ist ansteckend. Unsere Ausstrahlung hat einen Effekt auf unser Umfeld. Unsere Mimik und Gestik wird wahrgenommen und überträgt sich auf unsere Nächsten. Bestimmt hast du schon einmal die Erfahrung gemacht, dass du jemandem auf der Straße im Vorbeigehen einfach so ein Lächeln geschenkt hast und dieser Mensch unmittelbar zurück gelächelt hat. Diese Reaktion hat mit Sicherheit auch dein eigenes Glücksempfinden verstärkt.

Doch welche Prozesse laufen hierbei im Körper ab? Es sind die Neurotransmitter, die für Glücksgefühle verantwortlich sind. Tatsächlich gibt es verschiedene Glückshormone, die ihre eigenen Aufgaben haben und in ihrer Kombination die Wirkung nochmals verstärken:
Beta-Endorphin
Eine Untergruppe der Endorphine und ein vom Körper produziertes Schmerzmittel, die der Körper bei Verletzungen ausschüttet. Es trägt auch zur Förderung der Freude bei positiven Erlebnissen bei. • Serotonin
Dieses Hormon führt zur Gelassenheit und macht glücklich. Das Sättigungsgefühl wird verstärkt, Zufriedenheit nach dem Essen stellt sich ein und es reduziert Stress, Angst und Aggressivität. Bei Fehlen dieses Hormons kommt es zu Angstzuständen oder Depressionen.
Dopamin
Dieser Botenstoff löst außer Glücksgefühlen vorrangig Freude, Lust, Verlangen, Interesse und Motivation aus. Dopamin hilft uns dabei, neue Ziele zu stecken und uns weiterzuentwickeln. Fehlt das Hormon, ist man träge und antriebslos.
Noradrenalin
Dieser Neurotransmitter entsteht aus dem Dopamin und seine Wirkung ähnelt dem des Stress-Hormons Adrenalin. Er macht uns wacher, motivierter und noch leistungsstärker.
Oxytocin
Das Bindungs- oder Kuschelhormon wird bei beiden Geschlechtern bei Berührungen der Haut, beim Streicheln und Massagen ausgeschüttet. Es intensiviert die emotionale Bindung zwischen Individuen.
Phenetylamin
Dieses Hormon sorgt für das Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind und steigert das Lustempfinden. Damit wir uns glücklich fühlen ist das fein abgestimmte Zusammenspiel der einzelnen Moleküle erforderlich.

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Fragen & Diskussionen über Glück

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