Frühkindliche Erziehung

Was bedeutet frühkindliche Erziehung?

Frühkindliche Erziehung – was steckt dahinter?

Die frühkindliche Erziehung legt den Grundstein für die spätere Bildung und Entwicklung des Kindes und deckt den Zeitraum bis zum sechsten Lebensjahr, bzw. bis zum Schuleintritt, ab. Unter frühkindlichen Erziehung wird in Deutschland eine Kombination aus Betreuung, Bildung und Erziehung verstanden. Dabei wird besonders auf Sprache und Kommunikation, auf emotionale und soziale Beziehungen, auf Bewegung und auf Spielen, Gestaltung und Experimentieren Wert gelegt. Wichtig ist, dass Kinder in diesem frühen Alter eine feste Bindungs- und Bezugsperson haben, wenn sie außerhalb des Elternhauses betreut werden. Ein früher Kita-Eintritt und lange Kindergartenzeiten sind heutzutage immer öfter normal. Für Kinder bedeutet frühkindliche Erziehung aber auch Stress und Druck. Daher ist eine gesunde Bindung und eine Förderung gemäß Alter und Entwicklungsstand besonders wichtig.

 Was ist frühkindliche Erziehung?

Unter frühkindliche Erziehung, Bildung oder Betreuung wird eine Betreuung für Kinder unter sechs Jahren bis zum Schuleintritt verstanden. Das Betreuungsangebot zielt dabei auf die Förderung von sozialen, sprachlichen, emotionalen und sportlichen Kompetenzen der Kinder ab. Gleichzeitig ist es für die Eltern die Chance, in den Beruf zurückzukehren. Nicht jedes Betreuungsangebot von Kita und Kindergarten hat jedoch die gleiche Qualität und setzt einen gleich guten Grundstein für Schule und Lebensweg.

Was hat frühkindliche Erziehung für eine Bedeutung?

Die frühkindliche Erziehung legt den Grundstein für die folgende Bildung und Entwicklung des Kindes. Sie soll deshalb Kompetenzen vermitteln, die eine erfolgreiche Bildungskarriere in der Schule ermöglichen. Gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien sollen durch die Förderung in Kita und Kindergarten bessere Bildungschancen bekommen. Eine gute Qualität ist für sie von großer Bedeutung. Letztlich kommt sie aber allen Kindern zugute, unabhängig von ihrer Herkunfts- und Lebenssituation.

 Was gibt es für Probleme in der frühkindlichen Erziehung?

Laut Experten fehlen tausende qualifizierte Fachkräfte, um eine adäquate frühkindliche Erziehung für Kleinkinder und Vorschulkinder zu gewährleisten. Seit einiger Zeit gibt es einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Dennoch finden nicht alle Eltern den manchmal so dringend benötigten Platz. Auch die pädagogische Qualität ist nicht in allen Einrichtungen gleich. Die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher, der Betreuungsschlüssel und die finanziellen Mittel der Einrichtung spielen eine große Rolle und verursachen die qualitativen Unterschiede in der frühkindlichen Erziehung.

Ist jede Art von frühkindlicher Erziehung gleich gut?

Nein, nur weil es frühpädagogische Angebote gibt, heißt es nicht, dass sie den Kindern einen positiven Bildungsweg ermöglichen werden. Nicht die Quantität der Angebote, sondern die Qualität macht den entscheidenden Unterschied. Wichtige Faktoren sind hier beispielsweise der Betreuungsschlüssel, also wie viele Kinder von einer Fachkraft betreut werden. Auch welche Qualität die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher hat, wie lange der Abschluss schon zurückliegt und wie zeitgemäß die pädagogischen Ansätze sind, hat eine Auswirkung auf die frühkindliche Erziehung. Des Weiteren ist das Budget der Einrichtungen ausschlaggebend für die Qualität der frühkindlichen Erziehung.

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