Dalai Lama

Der Dalai Lama

Der Dalai Lama – das Erleuchtungswesen

Als Reinkarnation seines Vorgängers suchen tibetische Mönche nach dessen Tod den neuen Dalai Lama. Das höchste Erleuchtungswesen des tibetischen Buddhismus ist seit vier Jahrhunderten zugleich der geistige wie weltliche Führer der Tibeter. Als Kind entdeckt, erhält der Dalai Lama eine Ausbildung zum Mönch und in der buddhistischen Philosophie, aber auch in den schönen Künsten, der Medizin und Logik. Die Ausbildung endet mit dem "Geshe Lharampa", dem höchsten Doktorgrad. Die Aufgabe des Dalai Lamas ist es von jeher, den Menschen zu helfen. Aufgrund der politischen Situation in Tibet durch die Invasion der Volksrepublik China widmete der 14. Dalai Lama sein Leben der Freiheit Tibets. Er erhielt 1989 den Friedensnobelpreis und insgesamt über 150 Auszeichnungen weltweit für seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden, Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und sogar den globalen Umweltschutz.

Was bedeutet Dalai Lama?

Dalai Lama ist der höchste Titel im tibetischen Buddhismus und bedeutet wörtlich übersetzt "ozeangleicher Lehrer". Er gilt als erleuchtetes Wesen, Bodhisattva genannt. Der Dalai Lama ist ein Wiedergeborener, eine Reinkarnation eines früheren Meisters, den die Tibeter als Trülku bezeichnen. Als Kind erkennen die tibetischen Mönche den Wiedergeborenen und bilden ihn entsprechend aus.

Wer ist der jetzige Dalai Lama?

Als Lhamo Döndrub kam der 14. Dalai Lama am sechsten Juni 1935 in Tibet zur Welt. Bereits im zarten Alter von zwei Jahren erkannten Mönche ihn als Reinkarnation des 13. Dalai Lama, der im Jahr 1933 verstarb. Tenzin Gyatso, wie er als buddhistischer Mönch hieß, wuchs in Lhasa auf und erhielt im Jahr 1940 seine Inthronisierung zum Dalai Lama. 1950 im Alter von 15 Jahren übernahm er nach dem Einmarsch der Chinesen zusätzlich die weltliche Regierung Tibets.

Wo lebt der Dalai Lama?

Seine Kindheit verbrachte er im Potala-Palast und später die Sommermonate im Norbulingka Palast in Lhasa, der Hauptstadt Tibets. 1959 während des Tibeteraufstandes floh der Dalai Lama ins Exil nach Indien, wo er bis heute lebt. Die tibetische Exilregierung gründete Tenzin Gyatso 1959 im indischen Masuri. Ein Jahr später zog sie um nach Dharamsala in Nordindien, wo der Dalai Lama bis heute lebt. Der 14. Dalai Lama leitete die Exilregierung bis zum Jahr 2011 und trat dann von seinen weltlichen Ämtern zurück.

Wie wird man Dalai Lama?

Bisher bestimmten die regierenden Dalai Lama zu Zeiten ihrer Regentschaft ihre eigene Reinkarnation als Nachfolger. Dadurch gab es stets eine Zeit, in der kein amtierender Dalai Lama für die tibetischen Buddhisten da war. Die Mönche suchten nach dem Wiedergeborenen und bildeten ihn viele Jahre nach seiner Erkennung aus. Der 14. Dalai Lama hat als erster keinen Nachfolger benannt, da er es nicht mehr als zeitgemäß betrachtet. Er hat empfohlen, dass die Gläubigen einen Erwachsenen zum Dalai Lama wählen sollen.

Mitglieder, die nach Dalai Lama suchen

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Am 04. April 1928 erblickte Marguerite Annie Johnson das Licht der Welt in St. Louis, Missouri. Die Kindheit verbrachte die spätere Maya Angelou gemeinsam mit ihrem Bruder bei der Großmutter und Mutter im Wechsel. Mit acht Jahren vergewaltigte sie der deren Freund, woraufhin Maya Angelou für fünf Jahre zu sprechen aufhörte. Die Liebe zur Poesie gab ihr die Sprache wieder. Die Bürgerrechtlerin führte ein bewegtes Leben mit vielen Auf und Abs. Maya Angelou kämpfte, um ihren unehelichen Sohn zu ernähren. Später in den USA, Ägypten und Ghana setzte sie sich für die Freiheit und Gleichberechtigung der Schwarzen ein. Seite an Seite mit Martin Luther King und Malcom X und nach deren Tod mit ihren Büchern trat die Autorin Maya Angelou für eine Verbesserung der Welt ein.
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