Chronische Schmerzen

Leid und Umgang mit chronischen Schmerzen

Was tun bei chronischen Schmerzen?

14 Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen. Wobei diese Wortwahl schon DEN entscheidenden Unterschied machen kann. Denn chronische Schmerzen haben rund 17% der Bevölkerung. Der Schmerz beeinträchtigt mehr oder weniger ihr Leben. Sie haben keine Wahl, ob sie chronische Schmerzen haben wollen oder nicht. Aber sie haben die Wahl, ob sie darunter leiden oder nicht. Schmerz ist unvermeidlich, doch Leid ist optional. Es gibt Mittel und Wege, auch ohne Medikamente das Leid zu verringern. Durch regelmäßige Meditation kann chronischer Schmerz nachweislich genauso effektiv gemildert werden, wie durch umfassende medikamentöse Schmerztherapie. Selbsthilfegruppen helfen, mit dem Schmerz im alltäglichen Leben umzugehen. Denn Schmerz strahlt nicht nur in die Gelenke, Muskeln und Nerven. Schmerz strahlt in den Alltag, lässt die Betroffenen die Lebensfreude verlieren und nimmt einen immer größeren Teil der Gedankenwelt ein. Es ist wichtig, dem Schmerz stark entgegenzutreten, nicht gegen ihn zu kämpfen, sondern ihn anzunehmen. Und ihm dann in die Schranken zu weisen: „Bis hierhin und nicht weiter. Das ist mein Leben, und du, chronischer Schmerz, bist nur einer kleiner Bestandteil und bestimmst nicht über mein Leben.“

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 Was ist chronischer Schmerz?

Chronische Schmerzen sind der Definition nach Schmerzen, die länger als drei Monate bestehen. Meist ist die Behandlung der Verletzung schon abgeschlossen, und die Ursache für den fortdauernden Schmerz nicht wirklich nachvollziehbar. Chronische Schmerzen sind lang anhaltend, immer wiederkehrend. Sie sind nicht genau lokalisierbar und können viele Ursachen haben. Beispiel für chronische Schmerzen nach einer abgeschlossenen Behandlung ist der Phantomschmerz bei amputierten Gliedmaßen.

Was hilft bei chronischen Schmerzen?

Die Behandlung von chronischen Schmerzen sollte ganzheitlich erfolgen. Das bedeutet, sowohl der Körper sollte therapeutisch versorgt werden, als auch der Geist. Chronische Schmerzen verschwinden oftmals auch nach langer Behandlung nicht, daher ist die Linderung komplex. In einer Schmerztherapie kümmern sich die Therapeuten sowohl um Psychotherapeutische Hilfe, als auch um medikamentöse Erleichterung, um Physiotherapie, Wassergymnastik, Ergotherapie, Muskelentspannungsübungen, Meditationen und Osteopathie. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen hofft man die Wechselwirkungen der körperliche, psychischen und sozialen Folgen, die zu chronischen Schmerzen führen können, zu unterbrechen und den Patienten zu helfen.

Wie gut sind die Chancen eine Psychotherapie bei chronischen Schmerzen?

Bei chronischen Schmerzen bringt die Einnahme von Schmerzmitteln oftmals keine langfristige Besserung. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass nur etwa einer von zehn Schmerzpatienten eine organische Diagnose erhält. Schmerzen entstehen bei 9 von 10 aufgrund anderer Ursachen. Vergewaltigungen, frühkindliche negative Bindungserfahrungen oder Misshandlungen stellen sich bei psychotherapeutischer Behandlung als Ursachen der chronischen Schmerzen heraus. Eine angepasste psychotherapeutische Schmerztherapie hilft den Betroffenen in 80 Prozent der Fällen, während eine langfristige Einnahme von Schmerzmitteln gesundheitsschädlich und sogar bedrohlich sein kann.

Wie entsteht chronischer Schmerz?

Akut auftretende Schmerzen sind wichtig für den Körper. Sie fungieren als Warnsignale, die den Körper zu einer Schutzhandlung zwingt. Der akute Schmerz ist Antwort auf eine konkrete Ursache und klingt nach einem absehbaren Zeitraum wieder ab. Tun sie das über einen längeren Zeitraum nicht, spricht man von chronischen Schmerzen. Wie sie entstehen, ist oftmals nicht auffindbar. Die Warnfunktion des Körpers ist verloren gegangen. In Folge dessen, wird der Schmerz selbst zur Krankheit, die oftmals mit somatischen und psychischen Faktoren einhergeht.

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Meditation ist eine spirituelle Praxis und bezieht sich auf eine Vielzahl verschiedener mentaler Übungen, die ihren Ursprung in der Antike haben und in der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten zunehmend beliebter wurden. Während wir meditieren, üben wir uns in verschiedenen Arten der Konzentration, z.B. der Achtsamkeit auf den Atem, um einen geistig klaren, emotional ruhigen und stabilen Zustand zu erreichen. In buddhistischen Traditionen wurden meditative Praktiken als Teil des Weges zur Erleuchtung, Selbstverwirklichung und zur Beendigung des Leidens entwickelt. Es gibt viele verschiedene Arten von Meditationen aus unterschiedlichsten Traditionen, die sich auch innerhalb dieser Traditionen wieder unterscheiden. Formen der passiven Meditation sind Stille- oder Ruhemeditation, Achtsamkeits- oder Einsichtsmeditation, Konzentrationsmeditation und Transzendentale Meditation. Es gibt auch aktive Meditationen zu denen z.b. Tantra, Yoga, Geh-Meditation oder das einfache Verrichten alltäglicher Aufgaben mit einer erhöhten Achtsamkeit gehören. Die Achtsamkeitsmeditation - Mindfulness - ist die in der modernen Wissenschaft am häufigsten untersuchte Form der Meditation.
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