Alan Watts

Alan Watts

Alan Watts und seine Philosophie

Der Autor Alan Watts verstand sich als Religionsphilosoph und begann in den 1950er Jahren seine Botschaft vor allem in den USA zu verbreiten. Gerade in der Hippie-Bewegung der 1960er Jahre kamen seine Botschaften gut an. Kritiker warfen Alan Watts vor, mit stark vereinfachten Auszügen aus der buddhistischen Lehre, die Botschaft der östlichen Religionen falsch darzustellen. Seine Anhänger lieben dagegen bis heute seine Denkansätze für ein besseres Leben. Alan Watts vermittelte in 25 Büchern eindrucksvoll, dass der Mensch ist, wie er ist. Die christliche Kirche Englands seiner Kindheit forderte eine Anpassung des Verhaltens aller Christen an die Forderungen der Kirche. Alan Watts warf der Kirche vor, die wahre Natur des Menschen damit zu unterdrücken und nicht zu akzeptieren.

 Wer war Alan Watts?

1915 kam Alan Watts als Sohn eines Reifenhändlers in England zur Welt. Während des 2. Weltkriegs wanderte Alan Watts in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Dort studierte er zunächst an der University von Vermont und später Theologie. 1945 wurde er Priester der Episkopalkirche. Er verfasste 25 philosophisch-religiöse Bücher, unterrichtete und hielt Vorlesungen zum Buddhismus. Alan Watts verstarb mit 58 Jahren in Kalifornien im Jahr 1978.

War Alan Watts verheiratet?

Alan Watts heiratete Eleanor Everett 1938 in London. Sie bekamen zwei Töchter. Die Ehe endete 1949, weil Alan Watts fremdging. Das kostete ihn auch sein Priesteramt. 1950 ehelichte er Dorothy DeWitt, mit der fünf Kinder bekam. Zehn Jahre später endete auch diese Ehe, als Alan Watts Mary Jane Yates King kennenlernte, seine dritte Frau.

Was war die Philosophie von Alan Watts?

Sein Leben in England hatte Alan Watts geprägt. Er empfand den christlichen, westlichen Glauben im Widerspruch zu Mensch und Natur. Er vermisste den Zugang zu einem glücklichen Leben im Hier und Jetzt. Von früher Jugend an begeisterten ihn die östlichen Religionen und ihre Weisheiten. Alan Watts befasst sich mit dem Taoismus und vor allem mit dem Zen-Buddhismus. Er betrachtete den Menschen als Ausdruck des Göttlichen. Selbst der Parapsychologie, der Wundertätigkeit und dem Mystizismus wandte sich Alan Watts zu.

War Alan Watts Christ oder Buddhist?

Bereits mit 20 Jahren verfasste Alan Watts sein erstes Buch zum Zen-Buddhismus. Später studierte er Theologie und wurde für einige Jahre Priester der anglikanischen Episkopalkirche. Zugleich faszinierte ihn der Buddhismus weiter. Alan Watts versuchte, die östlichen Religionen auf sehr einfache Art in die westliche Gesellschaft zu integrieren. Er legte sich aber zu keiner Zeit auf eine Richtung fest. Alan Watts Botschaft war, dass jeder perfekt ist, wie er ist, dass wir nur unsere wahre Natur vergessen haben.

Mitglieder, die nach Alan Watts suchen

Ähnliche Interessen wie Alan Watts

Am 04. April 1928 erblickte Marguerite Annie Johnson das Licht der Welt in St. Louis, Missouri. Die Kindheit verbrachte die spätere Maya Angelou gemeinsam mit ihrem Bruder bei der Großmutter und Mutter im Wechsel. Mit acht Jahren vergewaltigte sie der deren Freund, woraufhin Maya Angelou für fünf Jahre zu sprechen aufhörte. Die Liebe zur Poesie gab ihr die Sprache wieder. Die Bürgerrechtlerin führte ein bewegtes Leben mit vielen Auf und Abs. Maya Angelou kämpfte, um ihren unehelichen Sohn zu ernähren. Später in den USA, Ägypten und Ghana setzte sie sich für die Freiheit und Gleichberechtigung der Schwarzen ein. Seite an Seite mit Martin Luther King und Malcom X und nach deren Tod mit ihren Büchern trat die Autorin Maya Angelou für eine Verbesserung der Welt ein.
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung der Webseite erklärst du dich damit einverstanden, dass die Seite Cookies nutzt.